Wednesday , 17 October 2018
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Die Geschichte der Kräuter und Gewürze

Die Geschichte der Kräuter muß man eigentlich in zwei Kategorien einteilen deren Übergänge fließend sind. Es handelt sich um die Gewürzkräuter und um die Heilkräuter. Um die begehrten Würzkräuter zu bekommen wurden sogar Kriege geführt und es wurden Menschen als “Hexen” verbrannt weil sie mit Kräutern heilten und mit Ihrem Wissen über diese Kräfte der Pflanzen gefürchtet waren.

Man hat auch Kümmel und Mohn aus der Jungsteinzeit um etwa 4000 vor Christus gefunden. Sternanis, Muskat, Nelken, Zimt und Ingwer kannten die Chinesen schon um 2700 vor Christus. Die ältesten Gewürze sind Angelika, Kümmel, Mohn, Safran, Thymian, Dill, Koreander, Senf und Fenchel.

Jede Kultur hat aber ihre eigene Gewürzgeschichte.

Bis in das Mittelalter hinein beherrschten die Araber, die bereits um 1000 vor Christus ein florierendes Geschäft mit Gewürzen betrieben, den gesamten Gewürzhandel Europas. Die wertvollen Waren wurden von ihnen mit Karawanen auf dem Landweg aus Asien in die europäischen Länder gebracht. Ihr Erfolgsrezept war die Geheimhaltung ihrer “Gewürzquellen”, so dass bei europäischen Konsumenten (Griechen u. Römer) über den Ursprung der Gewürze nur Vermutungen und Märchen kursierten.

Nachdem die Nutzbarkeit der Monsunwinde für die Schiffahrt entdeckt worden war, breiteten sich die arabischen Händler weit nach Süden und Osten aus. Ihre Handelsniederlassungen waren weit verstreut (z.B. Malaisen, China) und ihre Handelsmacht war sehr gefestigt und konnte nur mit Gewalt zerstört werden.

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